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Sonntag, 7. Juli 2013

Eine heitere Liebesgeschichte


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Wer nur Frösche küsst, verpasst die Drachen
Eine Kindergeschichte für Erwachsene


Patricia Koelle
Wer nur Frösche küsst, verpasst die Drachen
Eine Kindergeschichte für Erwachsene

eBook Amazon Kindle
ASIN B00DN5XVJQ

Cora Sommerlich verlässt überstürzt die Stadt, weil Kollege Ulli sich versehentlich in sie verliebt hat. Ulli geht gar nicht! Auf ihrer Flucht trifft Cora nicht nur den galanten Frederik Fehringstein, sondern auch auf ein Geheimnis in Großtante Anna-Marias Keller.
Eine Geschichte von Sommer, Liebe und Wundern.
Aber Vorsicht: Wenn Sie zu den Erwachsenen gehören, die vergessen haben, dass es Drachen gibt, lesen Sie auf eigene Gefahr weiter.

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Eine kleine Leseprobe

Josephus Kniesmeier hatte einen Staubsauger erfunden, der mit wichtigtuerischem Piepen Alarm schlug, wenn auf seinem Weg ein Krümel liegenblieb, weil der Staubsaugende die Bürste nicht sorgfältig genug über den Boden führte. Oder der Krümel im Teppich haftete, weil er klebrig war. Oder es dem Staubsaugenden nicht so wichtig war, ob der eine oder andere Krümel liegenblieb, da es ihm mehr um den Gesamteindruck ging, wenn die Schwiegermutter zu Besuch kam.

Josephus Kniesmeier gründete eine Fabrik – nun ja, ein Fabrikchen. Aber das glänzende Schild am Eingang änderte nichts daran, dass der TurboPerfekt-Akustiksauger nicht zum Verkaufsschlager wurde. Und das, obwohl Josephus Kniesmeier auch ein Handmodell für das Auto oder den Wohnwagen entwickelte. Männer fühlten sich von dem schrillen Piepen kritisiert und Frauen bevormundet.

Anna-Maria Sommerlich hätte ihren Chef gern gegen einen TurboPerfekt-Akustiksauger eingetauscht. Er kritisierte und bevormundete sie ebenfalls, aber er piepte nicht, sondern brüllte sie an und fuchtelte dabei wild mit dem Modell „Mini-TurboPerfekt-Akustiksauger“. Josephus Kniesmeier war jähzornig, und da dies bei seinem Vater und Großvater ebenso gewesen war, hielt er das für eine normale, kaum verzichtbare männliche Pflicht.

Anna-Maria begegnete dem mit Ruhe; Josephus Kniesmeier war nicht das einzige männliche Modell des Homo Sapiens, mit dem sie Erfahrungen gesammelt hatte, und sie konnte fast so gut mit ihm umgehen wie mit dem TurboPerfekt-Akustiksauger. Doch als sich ihr die Gelegenheit einer leiseren Tätigkeit bot, wurde sie ein einziges Mal laut, als sie ihre Kündigung auf den Tisch legte und die Tür zuknallte. Wer sich in Zukunft um Josephus Kniesmeieres Akustik kümmerte war ihr völlig schnuppe. Schade war es nur um Josephus Kniesmeiers sensationelle Grübchen, die außer Anna-Maria wohl nie jemand zu Gesicht bekommen hatte. Aber er war einfach zu geizig damit – und nicht nur mit den Grübchen. Der TurboPerfekt-Akustiksauger hingegen leistete ihr noch jahrelang treue Dienste, nachdem sie ihm mit einem sicheren Schnitt ihrer Kneifzange das Piepen abgewöhnt hatte – ein Kniff, den sie auch der sympathischen Sorte Kunde gezeigt hatte.

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Stichwörter: Liebe, Liebesgeschichte, Humor, Freundschaft, Beziehungen, eBook, Kindle eBook, Fantasie, Glück, Partnerschaft

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Dienstag, 11. Juni 2013

Leseprobe


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Patricia Koelle: Das Meer in deinem Namen -- Band 1 der Ostsee-Trilogie

Patricia Koelle: Das Meer in deinem Namen. Roman
Prolog


Carly starrte auf das fingerlange Schiff in ihrer Hand. Es war das persönlichste Geschenk, das Thore ihr je gemacht hatte. Als der Bus in eine Kurve fuhr, ließ ein Sonnenstrahl den Rumpf honiggolden aufleuchten. Er war aus Bernstein gefertigt. Die Segel aber, die sich in einem unhörbaren zeitlosen Wind blähten, waren aus Silber. Sie spiegelten das Licht und warfen Funken an die schmutzige Buswand.

Der Bus bewegte sich auf der Landstraße vorwärts wie ein Tropfen, der einen Faden herunter, aber bestimmt nicht wieder hinauf läuft. Die Straße zerschnitt Carlys Leben in zwei Teile. Hinter ihr blieben ihre Freunde zurück und ihre große, aussichtslose Liebe. Vor ihr lag ein unbekanntes Ziel am Meer. Um es zu erreichen, musste sie nicht nur ein uraltes Tabu brechen, sondern obendrein Tante Alissa anlügen, die ihr ein Leben lang Vater und Mutter ersetzt hatte.

Das Schiff war schuld daran, dass sie hier war, wo sie nicht sein durfte. Schuld daran, dass sie Thores Bitte und endlich ihrer eigenen, verbotenen Sehnsucht gefolgt war.

Sie konnte sich nicht sattsehen daran, wie das Licht im Inneren des Bernsteins schimmerte. Winzig entdeckte sie ihr Spiegelbild darin, das ihr ratlos entgegenblickte. Doch seltsam – was war das? Neben ihrem eigenen Gesicht sah sie ein zweites. Es war älter und ganz gewiss nicht ihres, und es lächelte sie an.

Carly drehte sich um, sicher, dass jemand aus der Sitzreihe hinter ihr über die Lehne blickte.

Aber dort saß niemand. Alle drei Doppelsitze hinter ihr waren frei. Der Bus war nur spärlich besetzt.

Verwirrt richtete sie ihren Blick wieder auf den Bernstein. Doch auf der blanken Oberfläche war nur ihr eigenes Gesicht zu sehen und ganz im Inneren ein Schatten, der vom Bug zum Kiel huschte und verschwand.

Wahrscheinlich fehlte ihr Schlaf. Gegrübelt hatte sie reichlich während der letzten warmen Nächte. Sie steckte das Schiff behutsam in ihre Tasche, kuschelte sich in den Winkel, schloss die Augen und dachte an den Sommernachmittag vor kaum zwei Wochen zurück, als sich alles zu verändern begann und ihr Leben zum zweiten Mal unaufhaltsam ins Rutschen kam.

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Stichwörter: Patricia Koelle, Naurulokki-Trilogie, Das Meer in deinem Namen, Roman, Buch, Bücher, eBook, e-Books, Amazon Kindle Edition, Liebe, Liebesroman, Ostsee, Ahrenshoop, Berlin, Urlaubslektüre, Erfolgsroman

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Sonntag, 26. Mai 2013

Patricia Koelle: Das Meer in deinem Namen


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Patricia Koelle
Das Meer in deinem Namen
Roman



Amazon eBook-Bestseller Platz 1
"Best of Kindle-Deal der Woche im Jahr 2013"



Das Meer in deinem Namen
© Patricia Koelle

Carly ist bei ihrer kauzigen und übervorsichtigen Tante Alissa aufgewachsen, weil ihre Eltern früh ums Leben kamen. Niemand spricht darüber, wie es geschah, weder Tante Alissa noch Carlys distanzierter Bruder Ralph. Der Tod – der dennoch immer wieder seinen Kopf in Carlys Leben steckt – ist ebenso tabu wie alles, was mit dem Meer zusammenhängt. Ausgerechnet nach dem Meer aber sehnt sich Carly ihre ganze Kindheit hindurch. Nun ist sie erwachsen und unglücklich in ihren Chef verliebt. Als sie mit ihrer Ausbildung fertig und arbeitslos ist, macht ausgerechnet er ihr ein Angebot: Er hat ein altes Haus am Meer geerbt, das sie aufräumen und für den Verkauf vorbereiten soll. Vier Spätsommerwochen hat sie dafür Zeit. Das ist Carlys Chance, heimlich ihrer Sehnsucht zu folgen und sich ihrer Angst und ihren verschwommenen Erinnerungen zu stellen. Vielleicht auch eine Gelegenheit, Abstand von ihrer alten Liebe zu gewinnen.
Doch kaum angekommen, stellt sie fest, dass ein Mann spurlos verschwunden ist. Wie offenbar damals ihre Eltern. Und nicht nur das, sie fühlt sich der Frau, die in dem Haus gewohnt hat, seltsam nahe. Immer wieder findet sie Notizen von dieser gewissen Henny Badonin, der sie angeblich ähnlich sieht. Auch von dem verschwundenen Joram Grafunder, offenbar Henny Badonins Freund, tauchen überall Briefe auf.
Hier am Meer scheint es so zu sein, dass die Toten nicht so unerreichbar weit fort sind wie gedacht. Nach und nach gewinnt Carly Erinnerungen an ihre Eltern zurück. Umso entschlossener ist sie, herauszufinden, was mit Joram Grafunder passiert ist, der sie fasziniert. Ob ihr das in der kurzen Zeit, die sie in dem Haus noch hat, gelingen wird? Und ob sie dabei entdecken kann, was sie mit ihrer Zukunft anfangen will?
Allein ist sie nicht mit ihren Problemen. Carlys Mut zu Neuem löst in ihrem Bruder eine erstaunliche Verwandlung aus. Und in dem Dorf an der Ostsee lernt sie neue Freunde kennen. Da sind die Nachbarin Myra, die Männer hasst, Daniel mit dem Teeladen und Jakob, der der Kapitän sein könnte, von dem Carly heimlich geträumt hat. Der weise alte Flömer und Harry, mit dem man Pferde stehlen kann. Und dann der merkwürdige Mann mit den hellen Augen, der manchmal am Strand gesichtet wird und von dem es heißt, er würde immer dann erscheinen, wenn eine Sturmflut bevorsteht …

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Stichwörter:
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Patricia Koelles Blog zum Buch - Naurulokki-Trilogie
Blog zum Buch - Naurulokki-Trilogie

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Dienstag, 14. April 2009

Patricia Koelle: Die Füße der Sterne


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Patricia Koelle: Die Füße der Sterne
Patricia Koelle
Die Füße der Sterne

Dr. Ronald Henss Verlag
ISBN 978-3-939937-04-3 (Buch)
ISBN 978-3-939937-55-5 (eBook EPUB)

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Leseprobe: Himmel auf Abwegen

Es war ihre immer tiefere Traurigkeit, die ihn beunruhigte. Selbst wenn die Beleuchtung im Kuppelsaal ausgeschaltet war und die Vorführung lief, konnte er sie spüren.
Er kannte die zierliche Frau, deren Haar- und Augenfarbe ihn an ein Fohlen erinnerten, das ein Gefährte seiner Kindheit gewesen war, nur vom Sehen. Aber es machte ihm trotzdem zu schaffen. Denn Robin war ein Reparierer, einer, der die Dinge in Ordnung bringt. Er hatte keinen Doktortitel, kein Studium, gar nichts, und doch war er inzwischen im Planetarium für fast alles zuständig. Er kannte sich als Einziger wirklich mit dem riesigen schwarzen Projektor aus, der sich allabendlich wie ein urzeitliches Monsterinsekt summend aus dem Fußboden erhob, um seine Sternbilder an die Kuppel zu werfen und die Menschen auf eine Reise in den Himmel und durch die Zeit zu entführen.
Es war nicht das neueste Modell. Heutzutage haben die modernen Projektoren eine Kugelform. Dieser hier hatte noch die alte eines riesigen Knochens, der sich in fast allen Richtungen um die eigene Achse drehen konnte. Die Verdickungen an jedem Ende waren bedeckt von unzähligen Linsen. Sie wirkten wie große, weise und kleine, listige Augen.
Robin kannte jede Eigenheit des Apparats. Er polierte und justierte die Linsen, befreite Ritzen von Staub, lötete defekte Kabel, tauschte durchgebrannte Lampen aus, sortierte Dias, ordnete Sternenfelder, hielt Gelenke gängig. Er kratzte aber ebenso Kaugummis vom Teppich, beruhigte nervöse Vortragende und sorgte dafür, dass ein volles Wasserglas für sie bereitstand.
Robin war es auch, der am Eingang der Kuppel die Eintrittskarten abriss. Daher kannte er die Stammgäste und wechselte mit dem einen oder anderen oft ein freundliches Wort. Der Blick dieser Frau bekümmerte ihn mehr und mehr. Außer „Guten Abend“ sagte sie nie einen Ton.
Zuerst kam sie nur mittwochs, zu den Sondervorträgen, die jede Woche ein anderes Thema hatten. Kometen, neu entdeckte Galaxien, das gigantische Hubble-Teleskop, die aktuellen Bilder, die die Mars-Sonde zur Erde funkte. In der ersten Zeit hörte sie aufmerksam zu, war voller Begeisterung, selbst wenn es um Pulsare, Quasare und Veränderliche ging und zwei Drittel des Publikums schon weggedöst war. Ihre Augen waren voller Licht, wenn sie zur Kuppel aufblickten und die Wege der Kometen oder Sternennebel verfolgten, die der Projektor so täuschend echt vorgaukelte.
Doch mit den Jahren war es, als ginge der Strom verloren und mit ihm das Leuchten in ihrem Gesicht. Robin hatte den unsinnigen Gedanken, es müsse vielleicht nur eine Batterie aufgeladen oder die Glühbirne ausgetauscht werden. Er hätte es gern getan, wenn es nur so einfach gewesen wäre. Für jedes Problem hatte er normalerweise eine Lösung, aber hier war er ratlos.

... wie diese Geschichte weitergeht, erfahren Sie in dem Buch / eBook Die Füße der Sterne ...

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